Der Terrassen-Check: So reisen Sie beruhigt in den Urlaub

Die Koffer sind fast gepackt, die Vorfreude steigt – bald geht es endlich in den wohlverdienten Urlaub! Doch bevor Sie in Auto, Zug oder Flugzeug steigen, verdient Ihre Terrasse (und Ihr Garten) noch ein wenig Aufmerksamkeit. Schließlich möchten Sie nach der Reise nicht von vertrockneten Pflanzen oder vom Sturm verwehten Gartenmöbeln begrüßt werden.

Mit unserem kompakten Terrassen-Check machen Sie Ihren Outdoor-Bereich im Handumdrehen urlaubsfit. So können Sie am Strand komplett abschalten!

Eine sonnige Terrasse mit abgedeckten Gartenmöbeln und gepackten Koffern davor. (Bild: KI-generiert)
Mit aufgeräumter Terrasse reist es sich am entspanntesten.

1. Gartenmöbel & Polster: Sicher vor Wind und Wetter

Moderne Outdoor-Möbel sind zwar wetterfest, aber während einer längeren Abwesenheit sollten Sie kein unnötiges Risiko eingehen. Ein plötzliches Sommergewitter oder heftige Sturmböen können schnell Schaden anrichten.

  • Polster und Kissen verstauen: Lassen Sie Textilien niemals offen liegen, auch nicht unter einer Überdachung. Ab in die wetterfeste Kissenbox oder direkt ins Haus damit.
  • Möbel sichern oder abdecken: Leichte Stühle oder Beistelltische aus Kunststoff oder Aluminium können bei Sturm weggeweht werden. Klappen Sie sie – wenn möglich – zusammen und stellen Sie sie an einen geschützten Ort (z. B. in die Garage oder den Schuppen). Stapelbare Gartenstühle können platzsparend übereinander gestapelt werden und sind so auch weniger anfällig für Wind. Und wenn die Möbel weder klappbar noch stapelbar sind? Dann sichern Sie diese doch einfach gegen Windböen indem Sie sie mit einer festen Schnur oder einem Seil aneinanderbinden. Schwere Möbel decken Sie am besten mit passgenauen Schutzhüllen ab und zurren diese gut fest.
  • Sonnenschirm abbauen: Ein aufgespannter oder ungesicherter Sonnenschirm ist die perfekte Angriffsfläche für den Wind. Schließen Sie den Schirm, ziehen Sie eine Schutzhülle darüber und legen Sie ihn flach auf den Boden oder lagern Sie ihn drinnen. 
Eine Hortensie im Topf wird mit einer Gießkanne gegossen. (Bild: KI-generiert)
Ob netter Nachbar oder automatisches Bewässerungssystem - auch Ihre Pflanzen haben Ansprüche.

2. Pflanzen-Sprechstunde: Durststrecken vermeiden

Nichts ist ärgerlicher, als nach Hause zu kommen und die mühsam gepflegten Kübelpflanzen nur noch braun und vertrocknet vorzufinden. Hier gibt es zwei smarte Wege:

Option A: Der nette Nachbar (Der Klassiker)

Fragen Sie Freunde, Familie oder Nachbarn, ob sie regelmäßig nach dem Rechten sehen.

Tipp: Gruppieren Sie alle Topfpflanzen auf der Terrasse an einem schattigen Ort. Das reduziert die Verdunstung und macht es der Urlaubsvertretung beim Gießen viel leichter, weil sie nicht jeden Topf einzeln suchen muss.

Option B: Do-it-Yourself Bewässerung

Wenn niemand Zeit hat, helfen clevere Gadgets:

  • Automatische Bewässerungssysteme: Programmierbare Computer für den Wasserhahn (z. B. mit Tröpfchenbewässerung) sind die Königsklasse.
  • Wasserspeicher-Tricks: Nutzen Sie Tonkegel-Aufsätze für umgedrehte Plastikflaschen oder klassische Schnur-Systeme, die Wasser aus einem Eimer in die Erde leiten.

3. Sicherheit & Diebstahlschutz: Keine Einladung für Langfinger

Eine verwaiste Terrasse signalisiert Einbrechern sofort: „Hier ist niemand zu Hause“. Demontieren Sie deshalb alles, was Einladungscharakter hat.

  • Wegräumen, was weggeräumt werden kann: Lassen Sie hochwertige Grills (insbesondere Gas- oder teure Keramikgrills) nicht offen sichtbar stehen. Am besten rollen Sie sie in die Garage oder den Keller.
  • Aufstiegshilfen entfernen: Leitern, stabile Gartentische oder Mülltonnen sollten nicht direkt unter Fenstern oder dem Balkon stehen. Sie dienen Einbrechern oft als perfekte Einstiegshilfe.
  • Beleuchtung mit Bewegungsmeldern: Eine gut ausgeleuchtete Terrasse schreckt ungebetene Gäste ab. Zeitschaltuhren für die Außenbeleuchtung simulieren zudem Anwesenheit. 

4. Der Quick-Check für den Garten

Wenn Sie vor der Abfahrt noch etwas Zeit haben, gehen Sie kurz diese drei Punkte durch:

Was ist zu tun?
Warum?
Rasen

Ein letztes Mal mähen (nicht zu kurz!).

Bei der Rückkehr nach einer längeren Reise steht das Gras sonst so hoch, dass es schwer zu bändigen ist.

Mülltonnen

Leeren oder für die Abholung bereitstellen.

In der Sommerhitze entwickeln organische Abfälle extrem schnell unangenehme Gerüche und locken Ungeziefer an.

Wasser und Strom

Außenwasserhahn abdrehen, Deko-Brunnen ausschalten.

Verhindert Wasserschäden bei Defekten und spart ungenutzten Strom.

Fazit: Entspannt zurücklehnen

Wenn Sie diese Punkte abgehakt haben, kann der Sommerurlaub kommen! Ihre Terrasse ist sicher, Ihre Pflanzen sind versorgt und Ihr Zuhause ist geschützt.

Wir wünschen Ihnen eine gute Reise und eine erholsame Auszeit! 🌴

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